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ORANG-UTAN

EINE GITZO GESCHICHTE VON TIM LAMAN

Tim Laman - Bird Photography - Gitzo Ambassador

Tim Laman

United States

Tim Laman ist ein Biologe und Wildlife-Fotojournalist. Im Jahr 1987 reiste Tim nach Borneo. Mit seinen bahnbrechenden Forschungen im Regenwald erhielt er einen Doktortitel in Harvard und im Jahr 1997 seinen ersten Artikel bei National Geographic...

PROFIL DES AMBASSADORS


WO BIN ICH GEWESEN? BORNEO

Wenn man die Hand eines Orang-Utans genau unter die Lupe nimmt, kann man erkennen, wie ähnlich sie den menschlichen Händen ist. Man stellt eine klare Verbindung her: Wir sind Verwandte der Affen. Das ist einer der Gründe, warum ich Orang-Utans so gerne fotografiere, obwohl es manchmal mit viel Arbeit verbunden ist. Es ist erstaunlich, Zeit mit ihnen zu verbringen, zu sehen, wie ähnlich sie uns in vielerlei Hinsicht sind und ihr Leben mit Fotos zu dokumentieren, die ihre Geschichte erzählen.

 

Ich bin Tim Laman, Biologe und Tierfotojournalist. Im Jahr 1997 führte meine Forschung im Regenwald in Borneo zu einer Harvard-Doktorarbeit und zu der ersten Veröffentlichung eines Artikels bei National Geographic. Seitdem bin ich meiner Leidenschaft, wilde Orte zu erforschen und die wenig bekannte und bedrohte Tierwelt zu dokumentieren, nachgegangen und habe über zwanzig Artikel für National Geographic fotografisch begleitet. Mir liegt viel daran, die Geschichte eines meiner Lieblingsmotive zu teilen, Orang-Utans in freier Wildbahn.

Ich bin völlig durchgeschwitzt. Wenn ich mein T-Shirt ausziehe, kann ich ungefähr einen halben Liter Wasser auswringen. Ich bin abseits aller Wege. Ich bin auf meinem eigenen Weg durch den Regenwald in Borneo. Warum? Ich versuche einen wilden Orang-Utan zu fotografieren, der sich stetig durch die Bäume über mir bewegt. Ich könnte ihm einfach in einer bequemen Entfernung folgen, aber dann würde ich kein einziges interessantes Bild bekommen. Also klettere ich den Hügel hinauf vor diesem jungen weiblichen Orang-Utan, versuche zu erkennen, welchen Baum sie durchqueren wird, und finde eine Lücke durch das Laubwerk, um eine Aussicht zu bekommen. Unter meinem Arm trage ich meine Canon Kamera mit 200-400 mm f4 Objektiv, angebracht auf meinem absolut zuverlässigen Gitzo Stativ. Es ist wichtig, dass ich meine Kamera und mein Stativ immer schnell zur Hand habe, gerade auch in solchen Fällen, bei denen das Motiv schnell wechselt. Manchmal bleiben mir nur ein paar Sekunden, wenn ein Orang-Utan in Sicht ist.

ICH VERSUCHE EINEN WILDEN ORANG-UTAN ZU FOTOGRAFIEREN, DER SICH STETIG DURCH DIE BÄUME ÜBER MIR BEWEGT. ICH KÖNNTE IHM EINFACH IN EINER BEQUEMEN ENTFERNUNG FOLGEN, ABER DANN WÜRDE ICH KEIN EINZIGES INTERESSANTES BILD BEKOMMEN.

 

Obwohl es schwierig ist, Hügel hinaufzuklettern, mag ich das hügelige Gelände am liebsten, um Orang-Utans zu fotografieren, weil es mir die Möglichkeit gibt, auf Augenhöhe zu sein und mir das Gefühl vermittelt, in der Baumkrone zu sein. Orang-Utans sind die größten baumbewohnenden Kreaturen auf unserem Planeten. Die großen Männchen wiegen bis zu 90 kg und die Weibchen etwa die Hälfte. Es ist bemerkenswert, wie gut sie sich durch die Bäume bewegen können, unterstützt von ihren riesigen Händen mit sehr langen Fingern und besonders ihren Zehen. Anders als wir Menschen haben sie viel längere Zehen und auch einen gegenüberstellbaren großen Zeh, ähnlich wie unser Daumen. Dies ist eine große Hilfe beim Klettern auf Bäumen. Ich kann nicht gut auf Bäume klettern. Und wenn ich es täte, würde es so lange dauern, dass der Orang-Utan längst verschwunden wäre. Da ich ein Mensch bin, bin ich schneller auf den Beinen; deshalb versuche ich mit Kamera und Stativ einen Hügel hinaufzulaufen. Ich vermeide es, einen hellen blauen Himmel hinter meinem Motiv zu haben, also versuche ich, die richtige Position für einen grünen Hintergrund zu erlangen.

Wenn man die Hand eines Orang-Utans genau unter die Lupe nimmt, kann man erkennen, wie ähnlich sie den menschlichen Händen ist. Man stellt eine klare Verbindung her: Wir sind Verwandte der Affen. Das ist einer der Gründe, warum ich Orang-Utans so gerne fotografiere, obwohl es manchmal mit viel Arbeit verbunden ist. Es ist erstaunlich, Zeit mit ihnen zu verbringen, zu sehen, wie ähnlich sie uns in vielerlei Hinsicht sind und ihr Leben mit Fotos zu dokumentieren, die ihre Geschichte erzählen. Ich gehe nicht in einen Zoo oder in ein Reha-Zentrum, wo es zahme Orang-Utans gibt. Mein Ziel ist es, das Verhalten von echten wilden Orang-Utans in ihrem natürlichen Lebensraum zu dokumentieren. Der Ort, an dem ich am meisten fotografiere, heißt Gunung Palung National Park und liegt in der indonesischen Provinz West Kalimantan auf der Insel Borneo. Dieser Park hat eine der größten verbleibenden gesunden Populationen von Orang-Utans. Meine Frau Cheryl Knott ist eine Primatologin, die seit über zwanzig Jahren die Orang-Utans von Gunung Palung studiert. Ich gebe also zu, dass sie mir einen Vorteil verschafft. Ich kann mich mit ihr und ihren Forschungsassistenten zusammentun, die den Orang-Utans folgen, um Daten über alles, was sie tun, zu sammeln. Die beiden helfen mir bei der Suche nach diesen schwer fassbaren Affen in den riesigen Regenwäldern von Gunung Palung. Aber die Fotografie ist meine Aufgabe.

ICH GEHE NICHT IN EINEN ZOO ODER EINE TIERAUFFANGSTATION, WO ES ZAHME ORANG-UTANS GIBT. MEIN ZIEL IST ES, DAS VERHALTEN REALER WILDER ORANG-UTANS IN IHREM NATÜRLICHEN LEBENSRAUM ZU DOKUMENTIEREN.

 

Die größte Herausforderung beim Fotografieren von Orang-Utans ist nicht nur das Erreichen einer guten Position, sondern auch das Licht. Die Bäume blockieren den größten Teil davon. Und die Orang-Utans sind besonders früh und spät am Tag aktiv, wenn die Lichtpegel niedrig sind. Ein Stativ ist also entscheidend, selbst mit modernen Kameras, die hochwertige Bilder mit hoher ISO-Qualität produzieren können. Die Arbeit mit dem Stativ erlaubt es mir, die Grenzen zu überschreiten und scharfe Bilder bei schwachem Licht zu bekommen. Orang-Utans sind keine schnellen Tiere. Sie unterscheiden sich beispielsweise stark von fliegenden Vögeln, so dass man nicht unbedingt eine kurze Verschlusszeit benötigt, um die Bewegung festzuhalten. Viele meiner Bilder, einschließlich derer, die ich hier teile, werden mit Verschlusszeiten von weniger als 1/60 Sekunde gemacht. Einige dieser Bilder wurden sogar bei 1/20 oder 1/30 Sekunde gemacht, was für ein 400 mm Objektiv ein sehr langsamer Verschluss ist. Ein statisches, aber leichtes Stativ macht den Unterschied, um scharfe Bilder bei diesen Verschlusszeiten zu erzielen. Ich benutze ein extra großes Gitzo Systematic Stativ der Serie 3, welches mir erlaubt, die Kamera etwas nach oben zu richten und immer noch aufrecht zu stehen, weil es ermüdend wäre, wenn man hinter dem Stativ nach vorne schauen muss. Die zusätzliche Höhe ist auch sehr hilfreich, wenn Sie auf steilen Hügeln fotografieren, weil man ein oder zwei Beine hat, um das Stativ zu stabilisieren. Ich mag auch die Tatsache, dass die Gitzo Stativbeine keine Knöpfe oder Hebel haben, um sich an Ästen zu verfangen, wenn man sich durch den Wald bewegt. Die schlanken Beine ermöglichen es einem, das Stativ schnell zu bewegen, ohne sich an Dingen zu stören.

Ich bin also dem Orang-Utan-Weibchen voraus, und ich glaube, ich sehe den Baum, auf dem sie einige Blütenknospen isst, ihr Lieblingsessen. Ich finde eine Lücke durch die unteren Waldzweige und schwinge meine Kamera und das Stativ in Position. Ich habe sogar die Chance, mir schnell den Schweiß von der Stirn zu wischen. Und ja, dieses Mal habe ich richtig geraten und sie hängt an einem Arm direkt im Freien, während sie isst .... Klick!

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